Ob wir einen Körper haben oder ein Leib sind beschäftigte schon die philosophische Anthropologie. Ob Körper, Geist und Seele eine Einheit sind, fragen wir uns bis heute. Doch sehen wir den Körper schon lange nicht mehr als etwas Unverfügbares und Gegebenes an, sondern verändern, variieren und optimieren fast nach Belieben. Das Aussehen interessiert gelegentlich mehr als das Funktionieren und die Gesundheit – und doch bleibt der Körper das, was uns mit direkt mit unserer Endlichkeit verbindet. Wir fragen 4 Experten:
- Wie nehmen wir den Körper wahr? Als Subjekt / Identität oder Objekt / Materie? Als Summe der Organe, Körperteile und -funktionen? Als formbare und äusserlich veränderbare Erscheinungsform? Als Inneres oder Äusseres?
- Was ist (jungen und älteren) Menschen wichtig – Gesundheit, Aussehen, Körpergefühl, Bewegungsfähigkeit?
- Was führt zu Harmonie oder Divergenz von Körper, Geist und Psyche? Welche Rolle spielen die (körperliche und geistige) Gesundheit oder Krankheiten für die Körperwahrnehmung? Können wir auf unseren Körper hören?
- Wie gehen wir mit unserem Körper um? Was braucht der Körper / der Mensch, damit er sich gut fühlt?
- u.a.m.
